Kurz&knapp:

Willkommen beim VfL Suderburg v. 1912. e.V.

Dorfstaffel im 105. VfL-Jahr- ein Superevent!

Geschrieben von Niels Tümmler am . Veröffentlicht in Berichte

2017-Dorfstaffel-klein-006Erschöpfung und gleichzeitig Begeisterung: „Die 400 Meter waren der Hammer, aber das nächste Mal will ich unbedingt wieder laufen“, so der Schlussläufer vom Team „Die schnellen Zinsen“, der als Vierter am Ziel gestoppt wurde. Die 7. Dorfstaffel des VfL Suderburg, anlässlich des 75 jährigen Vereinsjubiläums 1987 von Jürgen Wrede aus der Taufe gehoben und alle fünf Jahre durchgeführt, war wieder einmal ein großartiges Ereignis für alle Teilnehmer und Zuschauer.

Pünktlich um 19 Uhr begannen die 24 Startläufer am Bahnhof ihren Run durch das Dorf, in sieben Abschnitten bis zur Kirche und wieder zurück zum Hof Beplate-Haarstrich, wo der Zieleinlauf abgesteckt war. Die Staffeln kamen aus allen Bereichen des Dorflebens und hatten sich – oft Jung und Alt gemischt – Namen gegeben wie „Flügelflitzer“, „FC Krückstock“ oder „Gottesklang“, der Kirchenchor mit dem Violinschlüssel als Staffelholz. Die "Kondiraketen" hatten ihrem Staffelstab - einer Banane - sichtlich zugesetzt und die Konsistenz derselben hatte sich im "Griffbereich" bereits spür- und sichtbar verändert.

Natürlich wurde auch ehrgeizig um den Wanderpokal gekämpft, den wieder einmal die 1. Herren – Fußball vor den jüngeren „Running Bulls“ (U-16) ersprinten konnten. Die älteren „Kondiraketen“ waren stolz auf ihren 3. Platz. Beim Start noch im Mittelfeld kämpfte sich Läufer für Läufer einige Plätze nach vorn. Zum Schluss musste die Position "nur noch" verteidigt werden, was auch gelang, obwohl die "schnellen Zinsen" noch gefährlich nahe kamen.
Die Siegerehrung unter dem Beifall aller Aktiven und Zuschauer und das obligatorische Foto jeder Staffel auf dem Siegerpodest – ab jetzt präsentiert im Vorraum der Volksbank Suderburg - war der Schlusshöhepunkt dieser tollen Veranstaltung.

Dann wurde noch ausgiebig gefeiert und für die 8. Dorfstaffel im Jahr 2022 Pläne geschmiedet.

Text Jürgen Wrede,  ergänzt von Niels Tümmler